In schlecht gedämmten Häusern sind die Energiekosten deutlich höher als in Immobilien, in denen die Dämmung den modernsten Standards entspricht. Besonders die Fenster bieten ein hohes Einsparpotenzial. Hier alles Wichtige zum Einbau und den Vorteilen moderner Fenster und welche unterschiedlichen Modelle es gibt.
Heizkosten sparen durch effektive Fensterdämmung
Die Heizkosten steigen allgemein immer weiter, in Immobilien ohne gute Dämmung besonders gravierend. Die Heizkosten zu senken, ist daher für viele ein wichtiges Anliegen. Neben dem Einbau einer neuen (energieeffizienten!) Heizungsanlage, dem Einbau von smarten Heizthermostaten und einer Rundum-Fassadendämmung ist der Austausch alter gegen neue Fenster oft eine sinnvolle Investition. Dadurch lässt sich der Schallschutz (sehr wirksam an Hauptstraßen oder bei Fluglärm!) verbessern, aber vor allem auch der Wärmeverlust minimieren und Energieverbrauch senken.
Fenster und Dichtungen vom Profi einbauen lassen
Ob Fensterbau aus München oder in einer anderen Stadt – in vielen Metropolen sind die Ansprüche an energiesparende Immobilien stark gestiegen. Wer bei der eigenen Immobilie in neue Fenster investiert oder seine vermieteten Immobilien modernisiert, kann langfristig viel Geld sparen und den Wert der Immobilien erhöhen. Neue Fenster einzubauen, übernehmen am besten Profis, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Von der Beratung bis hin zur Planung und dem Einbau stehen diese den Eigentümern als kompetente Partner stets zur Seite.
Welche Fenster sind geeignet?
Fenster mit doppelter Verglasung bestehen aus zwei Glasscheiben mit einem isolierenden Zwischenraum. Noch dicker sind dreifach verglaste Fenster, die eine höhere Wärmedämmung bieten, aber auch teurer sind. Bei Fenstern mit Isolierglas und Edelgasfüllung ist die Isolierwirkung ebenfalls stärker. Auch der Standort und damit das lokale Klima spielen eine wichtige Rolle bei der Fensterwahl. Je wärmer es über das Jahr gesehen in der Region ist, desto weniger stark wärmeisolierend müssen die Fenster sein.
Tipp: Als preiswerte Alternative lässt sich die Dämmwirkung von Fenstern mit Wärmeschutzfolien verbessern. Das Ganze ist in Eigenregie umsetzbar, aber nicht so effektiv wie ein kompletter Fenstertausch.
Rahmen aus Holz, Kunststoff oder Aluminium?
Fensterrahmen bestehen je nach Modell aus Holz, Kunststoff oder Aluminium mit jeweils verschiedenen Vor- und Nachteilen. Rahmen aus Kunststoff sind leicht zu reinigen und versprechen eine lange Lebensdauer. Rahmen aus Holz sehen dagegen optisch sehr schön aus, brauchen aber deutlich mehr Pflege. Ebenfalls eine lange Haltbarkeit bieten Rahmen aus Aluminium, dafür aber eine geringere Wärmedämmung im Vergleich zu Rahmen aus Holz und Kunststoff.
Undichte Stellen vermeiden
Damit keine kalte Luft von außen nach innen dringt, kommt es zusätzlich auf die Fensterdichtungen an. Diese können aus Gummi oder Bürsten bestehen. Gummidichtungen werden allerdings mit der Zeit porös, ein regelmäßiger Austausch ist nötig. Es ist zu empfehlen, die Fenster vor jedem Winter regelmäßig auf Dichtigkeit zu prüfen, um unerwünschte Wärmeverluste zu verhindern.
Zusätzliche Maßnahmen zur Wärmedämmung
Große Fenster lassen sich von außen und innen zusätzlich dämmen, etwa mit Jalousien oder Rollläden. Rollläden bieten nicht nur einen Sonnen- und Wärmeschutz, sondern erschweren im Erdgeschoss auch das Eindringen von Einbrechern. Jalousien, die im Sommer heruntergelassen werden, halten Räume angenehm kühl und tragen im Winter zur Reduzierung von Wärmeverlusten über die Fenster bei. Auch zugezogene Vorhänge halten die Kälte effektiv ab.