Auto folieren statt lackieren? – Die Vorteile auf einen Blick

Hat man den Wunsch, das Aussehen seines Fahrzeugs zu verändern, so gibt es prinzipiell zwei Möglichkeiten: Folieren oder Lackieren. Es ist enorm wichtig, die Vor- und Nachteile beider Verfahren gegeneinander abzuwägen und sich darüber zu informieren, was alles erlaubt ist.

Als beliebte Alternative hat sich das so genannte “Car Wrapping” (deutsch: Autofolieren) schon seit geraumer Zeit durchgesetzt. Das ist auch keine Überraschung, da man heutzutage eine grenzenlose Auswahl an Designs und Mustern (matt, glänzend, mit 3D – Effekt, … ) hat. Somit erhält das Auto Individualität und ein unverkennbares Äußeres. Doch wie bei allem lassen sich auch hier Sonnen- und Schattenseiten finden.

Was ist „Folieren“ überhaupt?

Das Prinzip des „Folierens“ ist recht simpel: Eine selbstklebende Folie wird über die Oberflächen des Fahrzeugs gezogen und mithilfe spezieller Werkzeuge befestigt. So einfach es auch klingt – man sollte die Arbeit einen Experten machen lassen. Dabei gibt es fünf Möglichkeiten:

  • Vollfolierung: Hierbei werden alle äußeren sichtbaren Flächen foliert. Kurz gesagt: so gut wie das ganze Auto.
  • Teilfolierung: Bei der Teilfolierung werden – wie der Name schon sagt – nur bestimmte Teile das Wagens, wie die Motorhaube, die Felgen oder auch nur das Dach foliert.
  • Lackschutzfolierung: Hier wird eine eher transparentere und dickere Folie – meist am vorderen Bereich – angebracht, um Kratzern und Steinschlägen vorzubeugen.
  • Stickerfolierung/Branding: Dabei wird ein persönlicher Aufdruck, oder – falls es für geschäftliche Zwecke ist – das Firmenlogo aufgedruckt.
  • Scheibenfolierung: Die Scheibenfolierung dient zur Beklebung der Heckscheibe und den hinteren Seitenscheiben mit besonderen Sonnen-, Tönungs- oder Wärmeschutzfolien.

Eine weitere Möglichkeit, ist das Folieren mit Sprühfolie (Car Dipping), die sich zwar wie Lack einsetzen lässt, aber abziehbar ist.

Was sind die Vorteile einer Folierung?

Einer der für den Kunden vermutlich interessanteste Vorteil ist, dass eine Folierung deutlich weniger Zeit und Geld in Anspruch nimmt als eine Lackierung. Weiters lässt sie sich für gewöhnlich genauso leicht wieder abmachen, wie sie auch angebracht wurde. Wer also sein Auto gerne neu umgestaltet, findet auf folien365.de eine umfangreiche Auswahl. Außerdem schützt eine Folie den ursprünglichen Lack vor Steinschlägen, Kratzern und Umweltschäden, bietet aber auch Schutz vor starker UV – Strahlung, Hitze, sowie Glasbruch. Nicht zu vergessen, ist die nahezu unendlich große Auswahl an Farben und Designs.

Was sind die Nachteile einer Folierung?

Die Haltbarkeit ist vermutlich der größte Schwachpunkt der Folierung. Je nach Qualität und Nutzung, hält eine Folie zwischen zwei und zehn Jahren. Wenn man die Lebensdauer von Lack und Folie vergleicht, gewinnt der Autolack deutlich. Die Folie kann sich an den Ecken ablösen, rissig werden und die Farben können verblassen.

Besonders auffällig wird dies, wenn man sich für eine Teilfolierung entschieden hat und dann die Unterschiede zwischen den vorher folierten und nicht folierten Stellen erkennen kann. Denn der Lack ist unter den folierten Stellen vor Witterung & Co. geschützt – an den unfolierten Stellen jedoch nicht.

Wieviel kostet eine Folierung?

Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten, da sie von vielen Faktoren abhängt. Angefangen bei der Frage nach einer Teil- oder Vollfolierung. Bei einer Teilfolierung ist beispielsweise mit Kosten zwischen 500 Euro und 1500 Euro zu rechnen, während eine Vollfolierung bis zu 5000 Euro kosten kann.

Abschließend lässt sich sagen, dass jemand, der immer wieder Neues an seinem Auto ausprobieren möchte, sich definitiv für eine Folierung entscheiden sollte. Wenn man hingegen nach einer dauerhaften Lösung sucht, sollte man sich für eine Lackierung entscheiden.

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